Wer satt ist, überlebt

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  • 2015•11•18     Germany     Stuttgarter Nachrichten

    Die Auswirkungen von Naturgewalten wie Erdbeben oder Wirbelstürmen können durch eine gesicherte Ernährung der Menschen eingedämmt werden. ‘Wer Hunger hat, ist verletzlicher bei Katastrophen, Kriegen und Konflikten’, sagte Peter Mucke, Geschäftsführer des Bündnisses Entwicklung Hilft, bei der Vorstellung des Weltrisikoberichts. Umgekehrt hätten mit Lebensmitteln gut versorgte Menschen bei eintretenden Naturkatastrophen und Konflikten bessere Überlebenschancen.

    ‘Wer hungert, kann weder Vorräte für den Katastrophenfall anlegen noch langfristige Maßnahmen zur Anpassung an Katastrophenrisiken ergreifen’, sagte Mucke. In solchen Fällen blieben etwa Umweltschutz oder andere vorbeugende Strategien auf der Strecke. Allerdings müsste es rein rechnerisch keinen Hunger geben, sagte Mucke. Hunger entstehe erst durch eine ungerechte Verteilung von Lebensmitteln, Verschwendung, Verluste bei der Ernte oder beim Transport.

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