Welt-Risiko-Bericht 2015 Ernährungsunsicherheit erhöht das Katastrophen-Risiko

News
Related Files
  • 2015•11•17     Germany     Entwicklungspolitik Online

    Die katastrophalen Auswirkungen von Naturgewalten wie Erdbeben oder Wirbelstürmen können durch eine gesicherte Ernährung der Menschen eingedämmt werden. Das ist die Kernaussage des Welt-Risiko-Berichts 2015, der am Dienstag in Berlin vom Bündnis Entwicklung Hilft und dem Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit der Universität der Vereinten Nationen vorgestellt wurde.

    “Wer Hunger hat, ist verletzlicher bei Katastrophen, Kriegen und Konflikten”, sagte Peter Mucke, Geschäftsführer des Bündnis Entwicklung Hilft und Projektleiter des Welt-Risiko-Berichts. Zwar müssten bis 2030 etwa 1,2 Milliarden Menschen mehr ernährt werden, noch einmal soviel wie derzeit in Indien leben. Doch Mucke sieht gute Chancen, bis zum Jahr 2030 das international vereinbarte “Null-Hunger-Ziel” zu erreichen: “Rein rechnerisch gibt es genug Nahrung für alle. Aber ungerechte Verteilung der landwirtschaftlichen Produkte, Verschwendung von Lebensmitteln und Verluste bei Ernte oder Transport sind verantwortlich dafür, dass noch immer Menschen hungern müssen.”

    Read the article online here.